Samstag, 12. November 2011

You're fired: Burgerpresse

In unserer letzten Testsektion gabs ja positives zu berichten. Küchenhelfer wollten wir ausprobieren. Das hat prima geklappt und aus diesem Grund solls auch direkt weiter gehen mit einem weiteren Küchenhelfer, den wir auf Herz und Nieren getestet haben.


Unser zweiter Aspirant ist die Burgerpresse. Viele werden sich jetzt die Frage stellen: "Warum nicht einfach Patties von Hand formen?" Gute Frage, aber das Ding verspricht Zeitersparnis. Zwei Patties auf einmal quasi. Bei dem obigen Modell, welches wir besitzen ist die obere Presse aus Alu und der untere Teil, in den der Patty gedrückt wird, aus Plastik. Los gehts! Lustig die gewünschte Fleischmenge in die Hand nehmen und in die Form legen, dann das Oberteil drauf und... Ja, Mist. 
Überschüssiges Fleisch quillt über, und die Patties OHNE weitere Hilfe wie einfetten oder Frischhaltefolie oder Backpapier wieder heil zu entfernen ist nahezu unmöglich. Das Fleisch fleddert und klebt und es ist eine heillose Sauerei. Der erste Versuch war schonmal nicht zufriedenstellend. 


Gut, neuer Versuch, diesmal mit Backpapier (welches erst auf die richtige Größe gebracht werden muss) die unteren Formen auslegen. Wieder Fleischmenge rein, Presse drauf, überschüssiges Fleisch quillt raus, aber wenn man das schon kennt, gehts so grade und es kann erntfernt und zur Verwendung bei weiteren Patties genutzt werden. Das Fleisch lässt sich nun problemlos entfernen und wird vom Backpapier aus in die Pfanne gegeben. Super... aber wo war jetzt die Zeitersparnis? 


Und es geht noch weiter. Da die Presse eine Form vorgibt, die Patties zwar ansehnlich hoch stapelt, aber in einen Durchmesser bringt, der auf einem Jumbo Burgerbrötchen verschwindet, eignet sich dieses Wundertool sowieso nur für die kleinen Burger und solche die es werden wollen. Kennt ihr diese Mini Partybrötchen? Auf diese Größe sind die Patties beim Braten bei uns zusammen geschrumpft.


Zusammenfassend kann man zu diesem Küchenhelfer nur sagen: Spart euch die Kohle lieber. Gründe? Okay: Ihr müsst das Fleisch sowieso in die Hand nehmen/abwiegen. Da könnt ihr es auch gleich rollen und von Hand in Pattyform bringen. Die angebliche Zeitersparnis wird vom Backpapier/Frischhaltefolie zurechtstutzen oder einfetten wieder vollends zunichte gemacht. Und ihr müsst das ganze dann ja auch noch spülen, wenns fertig ist.


Wenns an der Flachheit oder Form bei euch bis jetzt noch nicht so die gewünschten Resultate bringt, empfiehlt sich folgendes: Entweder mit einer umgedrehten Schüssel die Patties  auszustechen (runder Rand, juchu) oder nach dem rundformen kurz mit einer Wendespachtel das ganze flacher drücken. Aber, ganz im Ernst, wer will schon industriell aussehende Patties? Wichtig ist, sie müssen groß und schön flach sein. Wir formen sie fast so groß wie ein kleines Frühstückstellerchen. In der Pfanne verlieren die Patties enorm an Durchmesser.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...