Mittwoch, 14. Dezember 2011

Frühstückszeit

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages - weiß ja jeder. Auch wenn die meisten es trotzdem regelmäßig vernachlässigen. Und da uns für unsere Leser nichts zu schade ist haben wirs heute mit dem Frühstück mal ein bisschen übertrieben. Nachdem man uns mit Marmeladenbroten und Müsli so gar nicht hinter dem Ofen hervor locken kann sind wir dafür große Fans von englischem und amerikanischem Frühstück, obwohl beide Varianten die völlige Übertreibung sind. Diese Frühstücksarten liegen einem schon mal mitunter von morgens früh bis zum Nachmittag wie ein Backstein im Magen. Aber ein sehr leckerer Backstein.
Unsere Wahl fiel heute auf ein amerikanisches Frühstück, weil es da einfach mehr selber zu machen gibt als beim englischen bei dem vieles einfach nur noch gebraten oder aus der Dose freigelassen werden muss. Obendrein empfinde ich das amerikanische Frühstück als weniger fettig als das englische, was den Backsteineffekt erträglicher macht.
Die heutigen Hauptdarsteller sind: Pancakes mit Ahornsirup, Honey-Maple-Bacon und Rührei.





Zutaten (für 4 Personen):
Für die Pancakes:
200 g Mehl
1 Ei
1 TL Backpulver
1 Tütchen Vanillezucker
Salz
Milch
Fett zum Braten

Für den Bacon:
Bacon
klarer flüssiger Honig
Ahornsirup

Für das Rührei:
5-6 Eier
Milch
gefriergetrocknete Zwiebeln
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Schnittlauch
Fett zum Braten


Den Anfang machen die Pancakes. Das Ei wird getrennt und das Eiweiß zu Eischnee geschlagen. Das Eigelb kommt zusammen mit Mehl, Vanillezucker, Backpulver, einer Prise Salz und Milch nach Bedarf in eine Schüssel und wird zu einem Teig verrührt. Der Teig sollte etwas dickflüssiger sein als herkömmlicher Pfannkuchenteig damit er nicht so weit verläuft und die Pancakes etwas dicker werden. Wenn der Teig verrührt ist vorsichtig den Eischnee unterheben. Butter oder Margarine in einer heißen Pfanne zerlassen und je nach eigener Vorliebe Teigklekse von 10-20 cm Durchmesser in die Pfanne geben. Wenn der Teig auf der Oberseite Bläschen bildet ist es Zeit die Pancakes mit dem Pfannenwender umzudrehen. Sie sollten dann eine schöne Farbe bekommen haben. Wenn die Pancakes auch auf der zweiten Seite eine schöne Farbe angenommen haben kommen sie aus der Pfanne. Man sollte immer mit ausreichend Fett in der Pfanne arbeiten damit die Pancakes nicht zu dunkel werden. Die Pancakes auf einem Teller anrichten und mit Ahornsirup, Blaubeeren, Schokosoße oder irgendeinem anderen Sirup servieren. Kleiner Tipp: ein Flocken gesalzene Butter obendrauf bildet einen interessanten Kontrast zum süßen Pancake. In Amerika bekommt man Pancakes mit etwas whipped butter serviert, was nichts anderes ist als aufgeschlagene gesalzene Butter.

Auf zum Bacon, der einfachste Part. Den Bacon aus der Packung nehmen und eine Marinade aus Honig und Ahornsirup im Verhältnis 1:1 anrühren. Den Bacon damit einpinseln und die eizelnen Scheiben dann nebeneinander in der Pfanne knusprig braten. Die süße Marinade verbrennt schnell, daher sollte man den Bacon nur bei mittlerer Hitze anbraten und immer ein Auge drauf haben. Den Bacon auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und damit wär der auch schon fertig.

Für das Rührei in einem hohen Becher die Eier kurz verquirlen und mit ungefähr dreiviertel ihrer eigenen Menge an Milch verrühren. In einem Messbecher kann man das ganz gut abschätzen. Salzen und pfeffern. Etwas Paprikapulver für den Geschmack und eine schöne Farbe und die Zwiebeln dazu. Wer will kann natürlich frische Zwiebeln nehmen, aber die gefriergetrockneten Zwiebeln schmecken süßer. Nach Wunsch kann man noch Schnittlauchröllchen mit in die Masse mischen, für ein bisschen mehr Würze und farbliche Abwechslung. Wir hatten gerade keinen mehr, daher kommt unser Ei so bleich daher. Alles nochmal gut vermischen und dann mit etwas Butter oder Margarine in der Pfanne stocken lassen. Je länger man es in der Pfanne lässt und rührt desto trockener und krümeliger wird es natürlich, aber wir mögen gerne saftiges Rührei.
Soll es mal nur Rührei geben und keinen Bacon dazu kann man auch etwas gewürfelten Kochschinken oder fertig gewürfelten Katenschinken dazu geben. Und wer aus Rührei eine vollwertige Mahlzeig machen will kann es einfach mal mit Hackfleisch probieren. Das Hackfleisch anbraten und dann die Rühreimasse dazu geben. Davon wird auch Mann satt. Eignet sich auch prima als Eiweißkeule in einer Low-Carb Diät.




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