Donnerstag, 2. August 2012

You're hired: Pfanne

Vor einiger Zeit haben wir uns eine schmiedeeiserne Pfanne besorgt, weil wirs satt hatten, dass sich bei sämtlichen beschichteten Pfannen innerhalb kürzester Zeit die Beschichtung ablöst. Da kann man noch so viele Plastik- und Holzwerkzeuge benutzen, eine gewöhnliche Teflonbeschichtung hat eine kürzere Haltbarkeitszeit als ein Pfund Hack.
Nachdem wir schon eine Edelstahlpfanne haben, die aber nur bedingt für so manches geeignet ist musste eine Alternative her.
Und da ist sie nun... "die Pfanne". Schwer wie Thors Hammer und mit einigem Pflegeaufwand verbunden, aber dafür unheimlich praktisch und für fast alles geeignet.
Wie bei allen derartigen Pfannen muss man sie zuerst einbraten/einbrennen und von da an soll sie mit jeder weiteren Benutzung eine... naja... natürliche Antihaftschicht entwickeln. Soweit ich das inzwischen beurteilen kann ist diese Antihaftschicht nicht ganz so gut wie bei einer nagelneuen Teflonpfanne, aber will man das überhaupt? Bei meiner letzten Teflonpfanne rutschte mir der Pfannkuchenteig auf der neuen Beschichtung einfach davon anstatt sich in der Pfanne zu verteilen als ich das Ding geschwenkt habe - total Sinn der Sache.
Außerdem ist sie ofenfest und robust. Man kann darin mit allem herumhantieren und -kratzen wie man will. Es wurde sogar ein Metall Pfannenwender mitgeschickt. Metall... jaja, richtig gelesen.

Für mich die einzigen Mankos sind die Form, das Gewicht und die Pflege.
Form: Der Griff ist nicht wie bei anderen Pfannen waagerecht angebracht sondern steht leicht nach oben, dadurch ist sie insgesamt nicht so flach und ich kann sie nur auf der untersten Schiene in den Backofen stellen, dadurch fehlt mir manchmal ein wenig die Hitze von oben, aber wirklich Probleme hat das noch nicht gemacht zum Glück.
Gewicht: Ich sollte das Ding mal wiegen... Sie ist wirklich schwer. Wenn sie randvoll mit Futter ist muss ich sie zur Sicherheit mit beiden Händen tragen. Und Schwenken ist auch sone Sache. Aber den Einbrecher freuts wenn er damit eins über den Schädel bekommt, da gehen wenistens schon beim ersten Schlag die Lichter aus.
Pflege: Die Pfanne ist weder geeignet für die Spülmaschine, noch darf man sie mit Spüli waschen. Wasser und Salz sind die Mittel der Wahl um das gute Stück sauber zu bekommen. Dafür darf man aber auch mit dem Schwamm drin rum schrubben soviel man will, stellt also kein großes Problem dar. Und das Salz merzt auch jeden Essensgeschmack aus, der sich da angeheftet haben könnte. Wenn die Pfanne sauber ist muss sie immer geölt werden. Ein weiterer Arbeitsschritt, aber kein großes Drama. Man kennts ja vom gußeisernen Wok oder ähnlichen Dingen.


Fazit: Ich möcht das Monstrum nicht missen. Bis jetzt hat die Pfanne alle gestellten Aufgaben problemlos gemeistert und auf ihre Art sieht sie auch noch hübsch aus - auch wenn das gewiss nicht die wichtigste Eigenschaft einer Pfanne ist. Vor allem aber muss man keine Angst haben, die Pfanne in ein oder zwei Jahren wegwerfen zu müssen weil sich irgendeine Beschichtung ablöst. Das Ding kann man noch vererben.

Kommentare:

  1. Ist das die Gusseisenpfanne von Ikea? LG

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    1. Nein, die Pfanne ist von Gräwe. Gibts beispielsweise bei Amazon.

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