Sonntag, 2. Dezember 2012

You're hired: Reiskocher

Nudeln kochen ist einfach... Reis kochen eigentlich auch. Nur nicht für uns. Wenn wir versuchen Reis in einem normalen Topf zu kochen, dann bedeutet das, dass wir eigentlich permanent neben dem Topf stehen bleiben und aufpassen müssen. Sonst ist quasi schon vorprogrammiert, dass das Zeug anbrennt. Warum und wieso? Keine Ahnung... muss mit Magie zu tun haben.
Irgendwann gingen uns angebrannter Reis und permanentes in den Topf sehen so sehr auf den Geist, dass wir uns dazu entschlossen unsere Küche mit einem weiteren nicht gerade kleinen Gerät vollzustopfen.
Eine schwierige Entscheidung, denn jeder kennt das sicher von zu Hause. Die Küchenschränke sind immer bis zum Bersten voll mit Kram den man braucht oder auch nicht brauch.

Trotzdem bereuen wir die Entscheidung nicht. Endlich können wir uns in Ruhe um den Rest des Essens kümmern und brauchen nicht permanent an den Reis zu denken oder darauf aufzupassen. Während der Reis vor sich hin köchelt kann man gemütlich die eigentliche Hauptattraktion zubereiten. Und der Reis ist immer perfekt gegart. Nicht zu bissfest und auch nicht zu weich. Und man braucht sich auch ansonsten keine Sorgen zu machen. Reis der locker sein soll wird locker und Klebereis wird klebrig.
Also eigentlich gibts nur Vorteile, bis auf ein zwei winzige Nachteile:

Wenn man gegen Ende der Garzeit - die so etwa 15-20 Minuten dauert - nicht einmal kurz den Deckel auf macht und umrührt bildet sich unten im Reiskocher eine Schicht Reis die zusammen bäckt. Es brennt nicht an, wird höchstens gaaaanz leicht hellbraun und ist auch durchaus noch essbar, aber erinnert ein bisschen an Esspapier oder Plastik mir Reiskörnern drin. Wenn man das also nicht im Essen haben will und alles darüber abkratzt verliert man von der ursprünglich eingefüllten Menge ein bisschen Reis. Hungern muss deshalb normalerweise keiner, aber wenn doch hat der letzte eben Pech. Ein wirklicher Nachteil ist das nicht, denn wenn mans weiß ists auch kein Problem einmal umzurühren oder gleich ein bisschen mehr Reis zu machen.

Der zweite Nachteil und auch der ist nun wirklich zu vernachlässigen ist der, dass man Zwiebeln oder Gewürze natürlich nicht vorher im Reiskocher anbraten kann. Man braucht also noch ein extra Pfännchen falls mal Zwiebeln oder geröstete Gewürze mit in den Reis sollen. Aber sind wir mal ehrlich... wie oft kommt das überhaupt vor?

Abgesehen vom Platzproblem gibt es also nichts negatives zu sagen das sich nicht aushalten oder beheben lässt. In jedem Fall hat man mit so einem Reiskocher die Hände frei für andere Dinge und musst nicht in einem weiteren Topf rühren (oder nur einmal).

Eine Anschaffung die wir wieder machen würden.

Und der Reiskocher funktioniert sogar noch wenn er eine Delle hat. Wenn wir nur mal wüssten woher die kommt.


 

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