Sonntag, 15. Februar 2015

Hühnerfrikassee

Ich liebe Hühnerfrikassee, hab ich schon als Kind geliebt. Aber es brachte immer so ein gewisses Problem mit sich... Für ein oder zwei Personen ist so ein ganzer Vogel ziemlich viel Zeugs. Wer soll das alles essen? Abgesehen davon dacht ich mir auch einfach, dass das doch einfacher und schneller gehen muss, als so ein ganzes Huhn zu kochen.
Vor ewigen Zeiten fand ich dann in den Untiefen des Internets eine ziemlich simple Lösung für mein Dilemma... Einfach kein ganzes Huhn nehmen, sondern nur Hühnerbrust. Hätte man auch selber drauf kommen können.
Geschmacklich tut das dem Ganzen aus meiner Sicht keinen Abbruch. Es ist nicht so, dass irgendetwas fehlen würde. Und schnell gehts auch noch - verhältnismäßig.

Wie aus meiner Kindheit gewohnt bestücke ich das Frikassee mit Dosengemüse. Erbsen, Möhren und Spargel. Natürlich kann man das alles auch frisch nehmen, keine Frage. Aber für mich muss es in diesem Fall einfach Dose/Gläschen sein. Wie mans halt gewohnt ist...

Schwierigkeitsgrad:




Zutaten (für 3-4 Personen):
500 g Hühnerbrustfilets
Gemüsebrühe (oder stattdessen 1 Zwiebel, 1 Karotte und 1 Selleriestange, Salz und Wasser)
1 EL Butter
2 EL Mehl
1 Eigelb
2 EL Sahne
Salz
Pfeffer
Zucker
Zitronensaft
Erbsen und  Möhren
1 Glas Spargel (optional)
Champignons (optional)
Reis

Zuerst muss das Fleisch gekocht werden. Dafür könnt ihr es entweder in fertiger Brühe kochen, oder falls ihr die Zutaten dafür habt, auch selbst eine Brühe machen. Dafür gebe ich einfach eine grob zerteilte Zwiebel, Karotte und Selleriestange mit dem Fleisch und Salz in ausreichend kochendes Wasser. Nach ca. 20 Minuten ist das Fleisch soweit gar, dass man es mit zwei Gabeln zerreißen kann. Ihr könnt es natürlich auch in Würfel schneiden, aber ich finde die ungleichmäßigen Stücke, die beim Zerrupfen entstehen schöner. Die Brühe wird für die Sauce aufbewahrt und das Gemühe herausgefischt.

Aus Butter und Mehl stellt ihr dann in einem Topf eine Mehlschwitze her. Die Butter zerlassen und das Mehl einstreuen und mit dem Schneebesen verrühren. Anschließend lässt man die Butter-Mehl-Masse einen Moment anschwitzen, damit der Geschmack nach rohem Mehl verschwindet. Nun gebt ihr Schluckweise soviel Brühe hinzu und verrührt alles gut bis eine sämige Sauce entsteht. Die Sahne mit dem Eigelb verquirlen und unter die Sauce rühren. Sollte diese dadurch zu sehr andicken, gebt noch etwas Brühe nach. Nun kann das Fleisch und das Gemüse in die Sauce.

Wie schon erwähnt verwende ich dafür Gemüse aus dem Glas oder der Dose. Natürlich könnt ihr auch die Karottenstücke aus der Brühe verwenden wenn ihr wollt.  Den Spargel schneide ich in Stücke bevor er in die Sauce kommt. Auf Champignons verzichten wir persönlich, aber diese sollten natürlich in Scheibchen vorliegen. Erbsen und Möhren gebe ich nach Gefühl hinzu vom Spargel meist ein ganzes Glas.

Zum Schluss wird das Frikassee noch mit Salz, Zucker, einem Spritzer Zitronensaft und etwas Pfeffer abgeschmeckt.

Dazu gibt es Reis.


Zubereitungszeit insgesamt: ca. 45 Minuten




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