Sonntag, 8. März 2015

Beef Jerky

Hachja. Trockenfleisch... Biltong... Beef Jerky. Nennt es wie ihr wollt, seit dem ich 2001 von meiner Cousine zum ersten Mal mit dem verdörrten Fleisch angefixt wurde, ist es eine Liebesbeziehung besonderer Art. Auch Teriyaki hatte ich vorher noch nie gehört... und inzwischen weiß ich, dass die in Deutschland meistverbreitetste Marke nicht halb so gut ist, wie sie immer behaupten. Wer richtiges Knaller Beef Jerky will, kommt um Obertos einfach nicht herum. Die machen das Zeug sogar aus BACON!!!

Nun gut... genug zu meiner historischen Euphorie, eine kleine, aber kranke Geschichte haben wir noch für euch. Wir schreiben das Jahr 2008, zwei Deutsche bereisen das gelobte Land und wir touren irgendwo zwischen Arizona und Nevada durch die endlose Wüste...als plötzlich mitten im nirgendwo ein gigantisches Schild sehen: "Fresh Jerky". Beseelt vom ersten Gedanken: "Jetzt was futtern, wäre schon nett" fahren wir weiter und passieren eine leichte Biegung des Highways, an dem eine Art heruntergkommenes Farmhaus stand... das erschien uns doch irgendwie zu freaky, aber es wurde noch besser... hinter dem Farmhaus (welches ebenfalls auf dem Dach mit besagten Fresh Jerky warb) befand sich just hinter dem Highwaybogen ein riesiger Schrottplatz mitten in der Wüste. Der Anblick wird uns auf ewig in Erinnerung bleiben... das wirkte so wie man es aus diversen US Horrorfilmen ala Texas Chainsaw so kennt und... liebt?! Jedenfalls haben wir nicht angehalten und als wir meinem Onkel davon erzählten kommetierte er das nur mit: "Yeah, sounds like YOU could end up as that fresh jerky..." 2Spooky4me.

Jedenfalls, wer Rind liebt und keinen Bock auf massig Fett hat und Low Carb lebt, der wird das hier lieben:

Schwierigkeitsgrad:
 




Teriyaki Beef Jerky:

1 Flasche Teriyaki Sauce

oder

1/2 Tasse Soja Sauce
1/4 Tasse Brauner Zucker oder Honig
1/2 Tasse Mirin
1/2 Tasse Mizkan/Reisressig oder Weißweinessig
1 Knoblauchzehe, gepresst

600g Rindfleisch, geschnitten wie Minutensteaks

Das Fleisch sollte mindestens zwei Stunden, besser aber über Nacht in der Teriyaki Sauce marinieren.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Ofen auf 80 °C, Umluft. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit verdampfte Flüssigkeit entweichen kann und dann etwas mehr als 3 Stunden lang die Magie wirken lassen...das Fleisch kommt dazu auf das Rost und wird entsprechend gegart, bis es wirklich trocken ist.  

Zubereitungszeit:  ca. 10 Minuten Arbeitszeit + mindestens 2 Stunden zum Marinieren + ca. 3 Stunden zum Trocknen



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