Samstag, 12. Dezember 2015

Aufgebraucht: Alkohol (Wodka, Whiskey und Gin)


Mwahahahahar. Was das soll? Nun, die Frau betreibt ja einen Beautyblog. Dort ist es Gang und Gebe, dass man aufgebrauchte Sachen eines Postes würdigt. Genau das machen wir ab sofort auch hier. Zeug das leer ist, wird im Nachhinein nochmals auf Tauglichkeit hin geprüft, verglichen und dann entsorgt... oder nochmals besorgt, wenn es taugt.

Anfangen will ich hier direkt mal mit dem Sprit, der uns in letzter Zeit verlassen durfte. Dabei sind drei Sorten Wodka im Spiel: Beluga Noble Russian Vodka, Alpha Noble Vodka und Russian Standard Imperia.

Beluga Noble Russian Wodka

Fangen wir mit dem teuersten der drei an: Der Beluga ist eine Klasse für sich... quasi der Bentley unter den "Wässerchen". Mit guten 35 € für 0,7 Liter erwartet man aber auch eine besondere Leistung. Die bekommt man auch: Sehr mild, kein Fusel, angenehme Wärme, kein Nachgeschmack. Aber: Auf Grund des Preises nur was, wenn man pur genießen will. Sicher...großartige Zutaten garantieren großartige Ergebnisse... aber Drinks mixen sollte man damit nur, wenn man die Scheine wie Eier legen kann. Ansonsten aber sicher etwas für besondere Abende mit besonderen Freunden. Einfach eine Wohltat zu trinken. Bonus: Man kann danach verächtlich lächelnd auf die Jugendlichen schauen, die sich die Flasche zwar angucken, aber diese zurück ins Regal stellen und dann doch lieber den 6,99 No Name Schädelspalter Fusel Wodka aus dem Regal nehmen. Wir alle kennen die Nachwirkungen am nächsten Tag, doch mit dem Beluga bleibt man davon weitestgehend verschont.

Fazit: Wurde schon neu gekauft, aus dem einfachen Grund: "Ich bin zu alt für diese Scheisse"... und damit meine ich schlechten Fusel und Kopfschmerzen am nächsten Tag.

Russian Standard Imperia

Kommen wir zu meinem persönlichem Favoriten: Russian Standard Imperia, meistens so für 27 € pro Liter verfügbar. Dieser feine Tropfen eignet sich sowohl zum puren Genuss, als auch zum mixen hervorragend. Sobald bei uns irgendwas mit Wodka gemischt werden soll, kommt dieses Zeug seit einigen Jahren bei uns zum Einsatz. preislich sicher auch im oberen Segment zu sehen, bewahrt dieser Wodka einen ebenfalls davor, wild rumzuwürgen da er auf den typischen "Billigbrand" im Abgang verzichtet. Kommt super als Zutat in einem Wodka Martini oder als Dreingabe bei einem Long Island Iced Tea. Auch die Flasche selbst ist einen Blick Wert, im sechseckigen Design und mit der wertig erscheinenden Verschlusskappe ein netter Hingucker im Regal.

Fazit: Dauergast. Wenn Flasche leer, dann Flasche neu. Auch von diversen unserer Gäste schon für gut befunden.

Alpha Noble Vodka

Der dritte im Bunde: Alpha Noble Vodka, ein Mitbringsel aus Ludwigshafen. Hier bei uns gibt es ihn offenbar nicht, obwohl dort im Real gekauft... soviel also zu "einmal hin, alles drin". Auch ein sehr guter Tropfen, weich im Abgang, kaum Fusel. Problem ist hier offenbar der Bekanntheitsgrad bzw. die regionale Verfügbarkeit. Wenn ich mich nicht komplett täusche habe ich damals 19 € für 0,7 Liter gelöhnt. Überraschung: Das Zeug kommt aus Frankreich. Ja, richtig, dem Land wo noch gesittet genossen wird, bisschen Wein zum Baguette und so. Nix mit sich richtig wegknallen... weit gefehlt. Dieser Wodka kann alles und ist ein echter Preisknaller. Wenn nur die vorhin beschriebenen Probleme nicht wären. Über Amazon egalisiert sich das dann wieder, aber nicht jeder hat Zeit und Muße, sich dort auf die Suche zu begeben. Insgesamt hier der Preis-Leistungs-König.

Fazit: Haben auf Grund diverser "Hausmarken" diesen Wodka derzeit nicht nochmal besorgt. Hauptsächlich aber wegen der lokalen Verfügbarkeit, bestellen über Amazonas wäre aber kein Problem.

Gentleman Jack Whiskey

Normaler Jack Daniels ist immer so... nee. Den kann man doch nur zum mixen brauchen. Aber ab und an darf es schon ein Tennessee Whiskey sein. Aber dieser sollte dann auch entsprechend abgerundet sein. Dadurch, dass der Gentleman Jack sich damit rühmt, vor und nach der Fasslagerung durch Eichenholzkohle gefiltert zu werden, schmeckt er mild und eben typisch. Also alles in allem super, um das Zeug pur oder in einer Lynchburg Lemonade zu genießen. Preislich liegt dieser Tropfen etwas über dem, was man sonst so für die "Old No. 7" aus der selben Brennerei ausgibt, ca. 26 € dürfte eine Flasche mit 0,7 Litern kosten. Dafür bleiben einem aber auch unangenehmer Nachgeschmack oder Kopfschmerzarien weitestgehend erspart.

Fazit: Haben wir eigentlich immer im Haus. Egal ob für Mixe oder Pur. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen

Hendrick´s Gin

"Gin? Das Zeug kann man doch nicht trinken!" Joa. So oder ähnlich habe ich das selber schon oft genug gesagt. Die Frau auch... und diverse Freunde und Kollegen. Zugegeben: Finsbury oder Gordons Dry Gin treiben mich immer noch weg aus der Kneipe... tut mir leid, das Zeug schmeckt für mich wie Sprit mit paar Kräutern und zu viel Zitronenschale. Dann kam ein Tanqueray daher... und ich wurde neugierig wie wohl richtig guter Gin schmeckt.. also eine Flasche Hendrick´s bestellt und siehe da: Wunder! Das Zeug schmeckt. Ganz besonders weil im Hendrick´s sowieso schon die pimpige Gurke (super als Combo im Gin Tonic) und Rosen enthalten sind. Der Geschmack ist weich, ausgewogen und "botanisch". Hiermit lässt sich ein perfekter Gin Tonic zaubern. Der Preis von 27-35 € schwankt etwas und rangiert aber auch eher am höheren Rand, doch ganz ehrlich: Das Zeug schmeckt mir zu gut... inzwischen steht die dritte Flasche in Folge im Regal und die Frau meint, ich sollte mich damit nicht immer so abschießen... wohl wahr.

Fazit:Auch eine sichere Bank und eine unserer Stammmarken. Wer den noch nicht kennt, sollte ihn zumindest einmal probieren. Meiner Meinung nach der Beste Gin, den ich bis jetzt kenne.

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